Frische Mitteilungen - der Gemeinde-Newsletter

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Puh. Das war eine echt lange Sommerpause. Aber jetzt ist er ja wieder da, euer Gemeinde-Newsletter des Vertrauens. Und er ist wieder einmal vollgepackt mit jeder Menge Frischen Mitteilungen. Allerdings habt ihr sicherlich auch schon festgestellt, dass die Abstände zwischen den einzelnen Ausgaben in den letzten Monaten größer geworden sind (aus 2-3 Wochen wurden 4-5). Vielleicht gibt es ja begabte Leute, die das aktuelle Ein-Mann-Redaktionsteam verstärken wollen, damit es wieder mehr Ausgaben werden. Außerdem helfen können auch Zuarbeiten: Themenvorschläge, kleine Artikel zum Gemeindeleben, Fotos von Gemeindeveranstaltungen etc. Wer mitmachen oder einfach mal etwas beitragen möchte, schreibe gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ich freue mich über jede Nachricht.


Dorf

Kennt ihr Hitzacker Dorf? Nein? Macht nichts. Es ist eine kleine Wohnsiedlung im Wendland, die entstanden ist, weil eine Gruppe von Menschen sich zusammengetan hat, um das Dorf der Zukunft zu bauen (Das Bild oben dient nur der Veranschaulichung und stellt nicht das genannte Dorf darf). Es ist eine kühne Vision vom gemeinsamen Leben in Solidarität zwischen Alt und Jung, Familien und Senioren, Deutschen und Geflüchteten. Ökologisch ausgerichtet und bunt. Hört sich großartig an, oder? Mich begeistern solche Geschichten, von Menschen, die einen großen Traum haben und diesen dann einfach beginnen umzusetzen. Wenn so eine Vision dann konkret werden soll, zeigt sich allerdings auch schnell, was nur Wunschtraum bleiben und was Bestand haben wird. In Hitzacker Dorf sind mittlerweile die ersten Leute schon wieder ausgezogen, weil ihr erträumtes Leben nicht mit der Realität zusammengepasst hat. Gemeinsames Leben bedeutet auch beständige Abstimmungen, Diskussionen und Kompromisse; es braucht viel Geduld mit den anderen und sich selbst; und so manches lässt sich dann doch nicht so einfach umsetzen, wie man sich das vorher ausgemalt hat. Nichtdestotrotz ist die Warteliste lang, mit den Menschen, die gerne in dieses Dorf der Zukunft einziehen wollen. Wer mehr über das Hitzacker Dorf erfahren möchte, kann HIER fündig werden oder HIER einen ausführlichen Artikel dazu lesen (mit Z+ -Abonnement oder in der letzten gedruckten Ausgabe von DIE ZEIT, Nr. 38).

Was hat das alles mit der Baptistengemeinde Schöneweide zu tun? Etwas großspurig möchte ich antworten: Die christliche Gemeinde ist die Vision von einem Dorf der Zukunft. (Schaut nur mal in Apostelgeschichte 2,42-47) Die freikirchlichen Gemeinden sind entstanden, als die großen Kirchen schon so sehr etabliert waren, dass sie Staub ansetzten. Deshalb wollten die Freikirchen den Staub der altkirchlichen Traditionen abschütteln und noch einmal neu definieren, wie gemeinsames Leben als Christinnen und Christen aussehen sollte. Nämlich bibelorientiert, mit dem Glauben an Jesus Christus im Mittelpunkt und stark ausgerichtet an der geschwisterlichen Gemeinschaft zueinander und der Nächstenliebe zu allen Menschen. Ein Traum? Zu schön, um wahr zu sein? Vielleicht etwas. Aber sollten wir deshalb aufhören zu träumen? 

Gem.freizeit 1 2022

Vom 9. bis 11. September waren 65 Geschwister und Freunde unserer Gemeinde in Hirschluch auf Gemeindefreizeit. So ein Wochenende bietet viel Zeit für persönliche Begegnung, Entspannung in der Natur, gemeinsame Spiele und thematischen Austausch. Und unser Thema hieß: Ein Traum. Wir haben Lebensträume von berühmten Menschen gehört, wie zum Beispiel Martin Luther King Jr. oder Friedrich von Bodelschwingh. Wir haben über die alttestamentliche Geschichte von Joseph und seinen Träumen nachgedacht. Und: Haben wir eigentlich selbst noch Träume? Für unser Leben? Für unsere Gemeinde? Auch das hat uns beschäftigt.

Gem.freizeit 2 2022Gem.freizeit 3 2022Gem.freizeit 4 2022

In Kleingruppen haben wir „Unseren Traum von Gemeinde“ versucht in Worte oder Bilder zu fassen. Da war manches Bekannte dabei, wie der Wunsch nach dem Wiederaufleben der Chorarbeit oder einem Frauenfrühstück. Manches ist eher noch schwer konkret zu fassen, wie …

Traum v. Gemeinde 1Traum v. Gemeinde 2Traum v. Gemeinde 3Traum v. Gemeinde 4

Wir brauchen Träume von der Zukunft, um nicht in der Vergangenheit stecken zu bleiben oder im Alltagsgetriebe aufgerieben zu werden. Nicht alle Träume werden den Realitätscheck überstehen, aber wenn keiner anfängt, mal was auszuprobieren, werden wir auch nie herausfinden, ob nicht doch manches möglich ist.

Gem.freizeit 5 2022Gem.freizeit 7 2022


Sommerkirche 1 2022

Die Sommerzeit liegt schon etwas zurück und doch lohnt sich ein kurzer Rückblick auf die Sommerkirche, die wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit unseren Nachbarn von der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK Friedenskirche Berlin-Oberschöneweide) gefeiert haben. Das waren sieben Gottesdienste von Juli bis August. Diese Gottesdienste werden im Wechsel von den beiden Gemeinden verantwortet. Das bringt Vielfalt und entlastet in der Urlaubszeit die Mitarbeitenden. Die Predigten wurden von den Pastoren Matthias Zehrer (EmK Friedenskirche) und Thomas Bliese (EFG Baptistengemeinde) sowie von Annett Docker (aus der EmK Eichwalde) und Markus Dunn (dem Leiter des Check-Ins) gehalten.

Leider war es uns in diesem Jahr nur möglich, einen Open-Air-Gottesdienst  auf der Wiese zu feiern. Der war allerdings sehr schön, bei strahlendem Sonnenschein und mit Grillwürsten und -käse nach dem Gottesdienst. Dankbare Grüße gehen raus an die Methodisten.

Übertragen wurden die Sommerkirchen-Gottesdienste, welche bei uns stattgefunden haben, selbstverständlich auf unserem YouTube-Kanal. Dort sind sie auch noch nachsehbar, genau HIER. Und natürlich werden wir auch weiterhin dort unsere Gottesdienste übertragen. Wobei ich sagen muss: Wer kann, der sollte lieber zu uns ins Gemeindehaus in die Deulstraße 16 kommen. Das ist ein anderes Gottesdiensterlebnis und einen Kaffee danach gibt’s gratis dazu.

Sommerkirche 2 2022


Zukunft der Gemeindearbeit kurz

Wie wird wohl die Gemeinde der Zukunft aussehen? Wie stelle ich mir vor, dass Gemeinde konkret gestaltet wird? Und wo kann ich mich dabei einbringen? Diese Fragen sollen uns bei unserem Gemeindeforum zur Meinungsfindung am kommenden Sonntag, den 25. September 2022 zu Antworten bewegen. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir uns ca. eine Stunde Zeit nehmen, um uns über drei Themen im Konkreten austauschen:

  1. Die Frontgestaltung im Gemeindesaal. Hierzu gibt es schon einige Ideen und Entwürfe. Was haltet ihr davon?
  2. Die Willkommenskultur der Gemeinde. Auch hier ist bereits einiges in Bewegung (Stichworte: Willkommensteam und Willkommenskarten). Welche Richtung soll es weiter gehen?
  3. Gemeinde als Gemeinschaft von Gläubigen und Zweiflern. Wie sieht Gemeinschaft heute aus? Noch mehr Hauskreise oder mehr Gruppen vor Ort? 

Optional - bei entsprechender Teilnehmerzahl - hätten wir noch ein viertes Thema, über das sich ein Gespräch lohnen würde: Die Mitarbeit in der Gemeinde.
Der Austausch wird nach dem Prinzip des World-Cafés durchgeführt. Nach einer Einführung sucht man sich einen Tisch mit einem Thema aus und hat 20 Minuten Zeit, mitzudenken und sich einzubringen. Dann wird gewechselt und man kann sich einen anderen Tisch aussuchen. So bekommt man während der einen Stunde die Chance bei zwei Themen dabei zu sein.

Jede und jede von uns prägen die Gestalt von Gemeinde. Lasst uns deshalb auch Gemeinde gemeinsam gestalten. Eingeladen sind nicht nur Gemeindemitglieder, sondern auch Freunde und Gäste. Du bist willkommen!


Flyer Kurs S.1 2

Glaube & Zweifel, so heißt unser Glaubenskurs. Nach der Corona-Pause soll der „Kurs“ nun neu starten. Ich lade ein zu Gesprächsabenden über die Grundfragen des christlichen Glaubens. Die Abende bestehen aus kurzen Impulsen, vielfältige Austauschrunden und immer wieder Raum für Rückfragen. Themen sind: Kann man Glauben lernen?, Gott kennen lernen,  Jesus von Nazareth u.a.

Am 12. Oktober soll es los gehen. Die Teilnahme ist ohne weitere Verpflichtungen. Eingeladen sind alle Glaubensanfänger, Fragende und Suchende. Vorwissen ist nicht erforderlich. Wobei auch Erfahrene im Glauben hier noch Neues entdecken können. Für die Planung bitte ich um eine formlose Anmeldung, z.Bsp. per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die weiteren Termine sind: 26.10., 9.11., 23.11. – Mitte Februar 2023 soll es die Fortsetzung geben. Genaue Uhrzeit erfolgt nach Absprache.


Schöpfung

Wir befinden uns aktuell in der Ökumenischen Zeit der Schöpfung. Diese Zeit beginnt am 1. September – an dem das orthodoxe Kirchenjahr beginnt – bis zum 4. Oktober – dem Gedenktag des Franz von Assisi, des Schutzheiligen von Tieren und Natur in der katholischen Tradition.

Haben wir diese Zeit schon einmal bewusst begangen? Ehrlich gesagt, kann ich mich nicht erinnern. Wir alle wissen, dass die Bewahrung der Schöpfung ein enorm wichtiges Thema ist, den Klimawandel aufzuhalten, politisch höchste Priorität haben sollte, und dass wir unseren westlichen Lebensstil einschränken müssen, wenn es nicht nur uns gut gehen soll. Doch was tun wir dafür? Was tue ich dafür? Nicht genug, befürchte ich.

Kommunale Ökumene

Ich will zumindest diese Zeit heute zum Anlass nehmen, um auf die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick hinzuweisen. Sie umfasst 27 Kirchengemeinden verschiedenster Konfessionen in Treptow-Köpenick (zu denen auch unsere Gemeinde gehört), die über den gesamten Bezirk verteilt liegen. Der Verein bietet verschiedene Projekte an und unterstützt Kirchgemeinden dabei, ökofair, nachhaltig und sozial verträglich in die Zivilgesellschaft hineinzuwirken. Wer mitmachen will, kann sich der OIGEW anschließen (Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt), die seit über 30 Jahren existiert, und auch weiterhin ihre Ideen für den Bezirk und die Kommunale Ökumene einbringt. Wer mehr über die Kommunale Ökumene erfahren möchte, kann sich HIER informieren oder auch mich ansprechen.


Gebet für die Schöpfung:
Gott, Schöpfer, Du Ewiger: Die Erde hast du erschaffen, die sichtbare und die unsichtbare Welt mit all ihren Geschöpfen. In Ehrfurcht stehen wir vor dir, geschaffen, die Schöpfung zu bewahren und sie dir darzubringen. Gemeinsam, Geschöpfe unter Geschöpfen, bringen wir unser Lob vor dich.

Gott, Jesus Christus, Du Erlöser: Durch deine Menschwerdung bist du in die Schöpfung eingetreten. In dir ist die geschaffene Welt mit dem ewigen Gott versöhnt. Vor dir erkennen wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen und der ganzen belebten und unbelebten Erde. Wir bekennen, an deiner Schöpfung schuldig zu werden, wenn wir nur an uns und unsere Lebensweise denken. Deine Schöpfung bringt ihre Klage, unser Vergehen, vor dich.

Gott, Heiliger Geist, Du Atem: Durch deine Kraft erneuerst du die Schöpfung. Du schaffst Leben, immer wieder neu. Wir danken dir, dass du uns daran Anteil gibst und unsere Gaben gebrauchen willst, um die Schöpfung zu bewahren und ehrfürchtig in ihr zu leben. Zusammen mit der ganzen Schöpfung bringen wir unseren Dank vor dich. Amen.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.